Stefan Grey mit broncolor beim BVB

Liebe Leser,
Stefan Grey, Fotograf aus Dortmund und mit High 5 Photography & Postproduction u.a. in den Bereichen Fashion, People und Sport unterwegs, hatte vor kurzem die Jungs von Borussia Dortmund für den neuen Katalog vor der Kamera. Neben seiner Arbeit im Raum Dortmund ist Stefan auch viel in Berlin unterwegs und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Im Interview sprach er über seinen Weg in die Fotografie, seine Inspiration zu seiner Fotografie und seine Erfahrungen bei der Arbeit mit broncolor.

Hallo Stefan, wie bist du zur Fotografie gekommen? Kannst du uns einen kleinen Abriss über deinen Weg zum professionellen Fotografen geben?

Generell wollte ich in Dortmund an der Fachhochschule ein Studium im Bereich Komm. Design mit Schwerpunkt Kamera/Regie anfangen. Da ich mich in der Zeit auch intensiv mit Fotografie auseinander gesetzt habe, fiel meine Entscheidung doch auf den Studiengang “Fotografie”. Wahrscheinlich lag es doch an meinem Umfeld was mich zu dieser Entscheidung brachte. Nichtsdestotrotz beschäftigen wir uns in der Agentur gerade intensiv mit dem Thema Videografie und ich muss eingestehen, dass es mir extremst unter den Fingernägeln brennt meine Erfahrung mit diesem Medium umzusetzen.

Mein Interesse lag schon immer im Bereich People/Sport, was mich auch für mein Diplom nach Australien trieb um dort ein Buchprojekt über die australische Surfszene umzusetzen. Die Komponente “Natur “ ist für mich auch ein wichtiger Bestandteil, Bildkonzepte funktionieren gerade im Sportbereich besser im passenden Umfeld als im Studio. Letztes Jahr hatten wir eine 5-tägige Produktion in den Dolomiten mit Schwerpunkten Sportklettern, Camping, etc…dies sind so Sachen, die könnte man immer machen.  🙂 Trotzdem inszeniere ich gerne mit aufwendigen Lichtsets die sehr komplex und teilweise doch dann in einer Materialschlacht enden  🙂 Aktuell haben wir mit Marco Reus und Puma eine internationale Kampagne umgesetzt.

Was inspiriert dich bei deiner Arbeit?

Ich ziehe meine Inspiration aus dynamischen Abläufen und schaue welche es lohnt zu fotografieren bzw. mit zusätzlichem Licht zu intensivieren.

Wonach steht oder fällt deiner Meinung nach eine fotografische Arbeit?

Es gibt schon viele Komponenten die ein gutes oder schlechtes Bild ausmachen. Ich persönlich bin sehr sensibel wenn es um Lichtführung geht sowie Brillanz in den Details. Umso mehr ziehe ich den Hut wenn gerade dynamische Shots sehr hohe Details und Schärfe zeigen… deshalb bin ich ja bei euch.  (lach)

Deine Fotografie ist neben People  & Lifestyle auch im Bereich Sport zu Hause. Was fasziniert dich an der Arbeit mit Sportlern und welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen?

Für mich ist es immer wieder eine Herausforderung die bei Sportlern ablaufende Bewegung zu beobachten und genau diese eine dynamisch wirkende Bewegung/Position festzuhalten. Das beste Beispiel dafür ist ein Seitfallzieher. Bei dieser schnellen Bewegung gilt es wirklich die Position festzuhalten, welche fotogen ist. Glaubt mir, es gibt da wirklich nur eine Position bei welcher die Beine, Oberkörper und Arme eine Gesamtdynamik ergeben, die „wirklich” schön aussieht.

Vor kurzem hattest du die Jungs von Borussia Dortmund vor der Kamera. Wie war das für dich?

Wir sind in der glücklichen Situation den BVB seit 5 Jahren betreuen zu dürfen. Generell sind diese Produktionen sehr witzig da man sich mittlerweile kennt. Bei diesen Shootings ist aber auch der Zeitfaktor entscheidend. Man hat die Jungs teilweise nur ein paar Minuten für diverseb Einstellungen. An dieser Stelle ist einfach schnelles Equipment gefragt!


Welche Anforderungen hattest du an das Shooting und an dein Equipment?

Dies ist relativ kurz und knapp erklärt: mechanisch Stabil, schnelle Abbrennzeiten, schnelle Blitzfolgen sowie farbstabile Ergebnisse…ganz easy!!

Im Shooting kamen ein Para 220 FB und 2 Scoro Generatoren zum Einsatz. Welche Erfahrungen konntest du bei der Arbeit mit dem broncolor Equipment sammeln und warum fiel die Wahl auf diese Kombination?

Für die Produktion war es wichtig eine schnelle Blitzfolge mit kurzen Abbrennzeiten zu haben. Diese Performance bietet eben der Scoro. Hinzu kommt, dass er über alle 3 Kanäle gleiche T 0,1 Zeiten bringt. Den Para haben wir als Flächenleuchte mit optionaler Fokussierung über den Ringblitz genutzt.

Das Making-Off zum Shooting wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

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Vielen Dank an Stefan Grey für das Interview!

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